Was ist Bioabfall und was nicht?

Serie „Gut zu wissen!“, Teil 12: Damit die grüne Tonne nicht ungeleert stehen bleibt
Immer häufiger bleiben in Düren Biotonnen bei der Leerung stehen. Das ist ärgerlich – aber bevor der Frust beim Dürener Service Betrieb landet, lohnt sich ein Blick in die eigene Tonne. Der DSB setzt inzwischen neben der Sichtkontrolle auch auf eine Scan-Technik an seinen Müllfahrzeugen, die Fremdstoffe im Biomüll erkennt. Schlägt der Scan an, bleibt die Tonne stehen – ungeleert, dafür aber mit einem roten Aufkleber „geschmückt“.
Also lieber noch einmal kurz auffrischen: Was darf eigentlich rein – und was nicht?
Das darf rein:
- Obst- und Gemüsereste, auch Zitrusschalen
- Kaffee- und Teefilter
- Eier- und Nussschalen
- Blumen, Laub, Zweige sowie Rasen- und Heckenschnitt
- kleine Mengen Speisereste aus Privathaushalten
- kompostierbares Tierstreu – mit oder ohne Exkremente – von pflanzenfressenden Tieren
- geringe Mengen Küchen- und Papiertaschentücher sowie lebensmittelverschmutztes Papier
Das darf nicht rein:
- Plastiktüten – auch keine kompostierbaren!
- Batterien, Farbreste, Medikamente und andere Schadstoffe
- behandeltes Holz, Stammholz, Steine, Drähte oder sonstiges Metall
- größere Mengen Erde oder Grasnarben
- Blech, Plastik, Glas sowie Milch- und Getränkeverpackungen
- Blumentöpfe – weder aus Ton noch aus Plastik
- Staubsaugerbeutel und Windeln
- Tierstreu von Katzen, Hunden etc. – auch nicht mit dem Hinweis „kompostierbar“
- Asche
- flüssige Speisen, Speisereste, Fleisch und Fisch aus gewerblichen Bereichen
- Lebensmittel, die noch in Glas, Metall oder Kunststoff verpackt sind
- Brötchen- und Brottüten mit Plastikeinsatz
Wichtig: Bioabfälle bitte nur lose in die Tonne geben oder zum Beispiel in etwas Zeitungspapier einwickeln.
Und noch ein Tipp für den nächsten Sommer: Ein Madenbefall der Biotonne lässt sich schnell und effizient verhindern, wenn man ein wenig Essigessenz am Rand der Tonne entlanglaufen lasst. Auch ein paar Hände voll Blumenerde oder die Beigabe von gelöschtem Kalk beenden den Madenbefall wirkungsvoll. Vorbeugend hilft es, die Biotonne an einem kühlen Standort zu platzieren.
Noch unsicher, was wohin gehört? Auf der Website des Dürener Service Betriebs gibt es ausführliche Informationen zur richtigen Abfalltrennung.

